Die Gruppe beschäftigt sich mit Malerei, Kunsthandwerk, Objekte und Fotografie. Es sind ca. 60 Mitglieder, seit 30 Jahren aktiv. Vielfältig sind die Ausdrucksformen, ansehnlich die Technik und die Präsentation.

So die Fotografien von Frank Hebeisen. Spezielle Formate (bis zu 2,50 Meter lang), spezielle Technik (HDR Panorama) zeichnen die schön komponierten Unikate aus. Als „unverkäuflich“ gibt Karin Erben ihre Werke an. Wer die Acryl-Bilder sieht, ahnt warum: Dynamik und Eleganz, sehr eigene Farbwahl und viel Emotion zeichnen ihre gemalten Fantasien aus. Herausstechend ihre Porträts des Punk-Sängers Campino von den Toten Hosen oder von Michael Quast. Auf Holz und auch Stein hat sich Dr. Jürgen Obermeier spezialisiert. Seine Skulpturen aus Walnuss, Buche oder Erle sind anmutig, handwerklich wunderschön gearbeitet - man möchte sie sofort berühren. „Durchdringung“, „Ein Alp“ oder einfach nur „Bogenform“ nennt er die ästhetischen Stücke. Obermeier war es auch, der mit Dudelsack-Musik die Eröffnung begleitete. „Draußen ist es grau, hier ist es bunt“, richtete Kunstfreunde-Vorstand Robert Klein passende Worte an die fast 100 Gäste der Vernissage. Er betonte auch, wie abwechselnd und vielseitig das Schaffen der im Verein organisierten Hobby-Künstler ist, sei es bei den Motiven, der Materialwahl oder den Stilelementen. Bestes Beispiel sind die Werke des 84-jährigen Friedrich Flörke. Er zeigt Aquarelle, Bleistiftzeichnungen und Pastell-Bilder. Und eine hübsche Objektarbeit: In einer obstkistengroßen Schachtel sind schwarz-rot-gold angemalte Marionetten zu sehen, vor denen ein Hampelmann steht. Die Aussage kann man so oder so sehen - man kommt ins Grübeln. Flörke will sein Werk nicht kommentieren. „Da müssen sie selbst drüber nachdenken“, sagt der vielseitige Senior, der sich auch mit Landschaftsmotiven beschäftigt.

Verein im Umbruch, Momentan kein Ansprechpartner.